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Laserbeschriftung: Die zentrale Präzisions-Traceability-Technologie für Automobil-VIN-Codes

In der Automobilfertigung fungiert die VIN (Vehicle Identification Number) als „Ausweis“ des Fahrzeugs und erfüllt wesentliche Funktionen wie Fahrzeug-Traceability, Qualitätskontrolle und Fälschungsschutz. Gemäß nationaler Standards muss die VIN einge...

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Laserbeschriftung: Die zentrale Präzisions-Traceability-Technologie für Automobil-VIN-Codes
In der Automobilfertigung dient die VIN (Vehicle Identification Number, Fahrzeug-Identifizierungsnummer) als „Ausweis“ des Fahrzeugs und erfüllt zentrale Funktionen wie Rückverfolgbarkeit, Qualitätskontrolle und Fälschungsschutz. Gemäß nationaler Standards muss die VIN in wesentliche tragende Komponenten der Karosserie („White Body“) eingeprägt werden und dabei Anforderungen hinsichtlich einer Mindestschriftgröße von 7 mm, einer Mindesttiefe von 0,3 mm sowie Klarheit, Dauerhaftigkeit und Unersetzbarkeit erfüllen. Herkömmliche mechanische Kennzeichnungsverfahren weisen eine geringe Effizienz, hohe Geräuschentwicklung und begrenzte Anpassungsfähigkeit auf. Lasermarkierung die Laserbeschriftung hat sich mit ihren Vorteilen der berührungslosen Bearbeitung, hohen Präzision und hohen Stabilität zur Standardtechnologie für die VIN-Einprägung an Automobilkarosserien („White Body“) entwickelt und leistet damit einen entscheidenden Beitrag zur effizienten Produktion und präzisen Rückverfolgbarkeit in der Automobilindustrie.
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Laserbeschriftung: Der „berührungslose Gravur-Stempel“ für Automobil-VIN-Codes

Lasermarkierung ist eine Technologie, bei der hochenergetische Laserstrahlen lokal auf Metalloberflächen gerichtet werden, um Oberflächenmaterial zu verdampfen und so darunterliegende Schichten freizulegen oder chemische Farbveränderungen auszulösen, die dauerhafte Markierungen erzeugen. Im Gegensatz zu mechanischen Markierungsverfahren wie pneumatischem Ritzen, Punktmatrix- oder Prägeverfahren ist die Lasermarkierung ein berührungsloses Verfahren, bei dem kein direkter Kontakt zwischen der Markiernadel und der Karosserieblech-Oberfläche erforderlich ist. Dadurch wird struktureller Schaden an der Fahrzeugkarosserie durch mechanische Kräfte vermieden, und das Verfahren lässt sich an verschiedene Karosseriekomponenten-Materialien anpassen – ob gewöhnlicher Kohlenstoffstahl oder warmgeformter Stahl mit einer Streckgrenze von über 1300 MPa: Die Lasermarkierung kann stets die erforderliche Tiefe und klare Zeichen erzielen.
In der Produktion von Karosserien für Automobile besteht die Lasermarkierungsanlage typischerweise aus einem Laserstrahler, einem Strahlvergrößerer (je nach Bedarf konfiguriert) und einem Galvanometersystem. In Kombination mit automatisierten Steuerungssystemen kann sie sich schnell an die Produktionsanforderungen verschiedener Fahrzeugmodelle und Markierpositionen anpassen. Der Markierungsprozess erzeugt kein mechanisches Geräusch; die Gravur erfolgt ausschließlich durch schnelles Abtasten mit dem Laserstrahl. Damit erfüllt sie nicht nur die Anforderungen an hohe Effizienz in Schweißfertigungslinien, sondern gewährleistet zudem die Konsistenz und Ästhetik der Fahrgestellnummern (VIN), wodurch das Problem herkömmlicher mechanischer Markierverfahren behoben wird, bei denen es schwierig ist, Geschwindigkeit und Qualität in Einklang zu bringen.

Kern-technische Unterschiede: Wahl zwischen Front-Fokus- und Rear-Fokus-Galvanometern

Die Wirksamkeit der Laserbeschriftung für die VIN-Gravur hängt entscheidend von der Fokussiermethode des Galvanometersystems ab, das hauptsächlich in Frontfokus- und Rearfokus-Galvanometertypen unterteilt ist; jeder Typ weist dabei spezifische Vorteile auf und eignet sich für unterschiedliche Produktionsanwendungen.
Frontfokussierte Galvanometersysteme verwenden eine dynamische Fokuseinrichtung mit langer Brennweite, um den Laserstrahl vor dessen Eintritt in die XY-Galvanometer zu fokussieren. Dadurch wird ein konstanter Abstand von jedem Punkt der Werkstückebene zur Fokussierlinse gewährleistet, wobei alle fokussierten Lichtflecken exakt in derselben Ebene landen. Der Markierungseffekt ist optimal: Die Zeichen sind scharf und die Einschubtiefe gleichmäßig, was die strengen Anforderungen an VIN-Codes vollständig erfüllt. Im Gegensatz dazu fokussieren Hintenfokussierte Galvanometersysteme den Laserstrahl mithilfe einer Linse, nachdem dieser von den Galvanometern abgelenkt wurde. Dieses Verfahren zeichnet sich durch einfache Steuerungssoftware, niedrige Kosten und hohe Markiergeschwindigkeit aus; aufgrund des festen Abstands zwischen Linse und Werkstück variiert jedoch die Fleckgröße über die gesamte Scanfläche – sie ist in der Mitte kleiner und an den Rändern größer – was möglicherweise zu Kissen- oder Fassverzerrungen führen kann. Es eignet sich daher für Anwendungen mit etwas geringeren Anforderungen an die Markiergenauigkeit. In der Automobil-Weiße-Karosserie-Fertigung bevorzugen führende Automobilhersteller aufgrund ihrer Präzisionsvorteile Frontfokussierte Galvanometersysteme.

Prozessvorteile: Warum es die erste Wahl für die Automobilindustrie ist

Die Laserbeschriftung zeichnet sich bei der Fahrzeug-Identifizierungsnummer-(VIN)-Gravur im Automobilbereich durch mehrere Vorteile aus, die sich optimal an die industrielle Fertigung anpassen. Erstens bietet sie eine breite Anpassungsfähigkeit und verarbeitet sowohl gewöhnlichen Kohlenstoffstahl als auch hochfeste, warmgeformte Stähle – während mechanische Beschriftungsverfahren bei der Bearbeitung hochfester Stähle häufig mit unzureichender Gravurtiefe und Nadelausfall kämpfen. Zweitens vereint sie Effizienz und Qualität: Durch Optimierung der Laserleistung (üblicherweise 150–200 W) und der Beschriftungsparameter lässt sich eine 19-stellige VIN innerhalb von 30–60 Sekunden gravieren. Zur Verbesserung der ästhetischen Qualität kann eine mehrfache Hochgeschwindigkeitsabtastung die Zeichenklarheit weiter erhöhen und Schlackenrückstände vermeiden. Drittens gewährleistet sie hohe Stabilität: Bei der Laserbeschriftung gibt es keine mechanisch verschleißanfälligen Komponenten, was zu geringen Wartungskosten und einer hervorragenden Eignung für den langfristigen, kontinuierlichen Betrieb auf Automobilfertigungslinien führt. Gleichzeitig reduziert die berührungslose Verarbeitung das Risiko einer Sekundärschädigung und sichert so die Integrität der Karosseriestruktur des Fahrzeugs.
Darüber hinaus bietet die Laserbeschriftung außergewöhnliche Flexibilität. Durch Softwareprogrammierung kann sie schnell zwischen verschiedenen Fahrzeug-Identifikationsnummern-(VIN-)Beschriftungsschemata für unterschiedliche Fahrzeugmodelle wechseln, ohne Formen oder Vorrichtungen austauschen zu müssen; dies verkürzt die Umrüstzeit der Produktionslinie erheblich und entspricht perfekt den Anforderungen einer Mischmodellfertigung in der modernen Automobilproduktion.

Anwendungshinweise: Abwägung von Sicherheit und Effizienz

Trotz seiner erheblichen Vorteile erfordert das Lasermarkieren im Bereich der Karosserienfertigung für Fahrzeuge die Beachtung zweier zentraler Aspekte. Erstens: Sicherheitsschutz – während des Markierens entstehen durch die Ablation von Ölfilmen auf den Karosserieblechen sowie durch die Verdampfung von Metall Rauch und Staub; zudem kann die intensive Laserstrahlung das Sehvermögen der Bediener schädigen. Daher müssen vollständige Lüftungs- und Absauganlagen sowie Schutzausrüstung gegen Lichtstrahlung installiert werden, um eine sichere Produktionsumgebung zu gewährleisten. Zweitens: Parameteroptimierung – zwischen der Effizienz und der Qualität des Lasermarkierens besteht ein gewisses inverses Verhältnis: Eine Verringerung der Laserstrahlgeschwindigkeit und der Anzahl der Markierdurchläufe erhöht die Effizienz, kann jedoch Schlacke an den Kanten der Zeichen hinterlassen; hingegen gewährleistet ein mehrfacher Hochgeschwindigkeits-Scan zwar eine ansprechende Optik, benötigt jedoch mehr Zeit (ca. 4–6 Minuten). In der praktischen Fertigung muss daher ein ausgewogener Kompromiss in Abhängigkeit vom Taktrhythmus der Produktionslinie gefunden werden.
Da die Automobilindustrie weiterhin die Anforderungen an die Produktionseffizienz und die Präzision der Rückverfolgbarkeit erhöht, entwickelt sich die Lasermarkierungstechnologie hin zu höheren Geschwindigkeiten, größerer Präzision und intelligenterer Adaptierbarkeit. Sie dient nicht nur als Kerntechnologie für die Gravur der Fahrzeug-Identifizierungsnummer (VIN), sondern spielt zudem eine entscheidende Rolle bei der Kennzeichnung und Rückverfolgbarkeit von Automobilkomponenten und elektronischen Teilen und treibt so die intelligente Aufwertung der Fertigungsindustrie voran.
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